Nicht mal in den Top 20 – und heute verkaufen sie die erste aufblasbare Küche der Welt

Wie aus einem Gleitschirmentwickler, einem Camping-Blogger und einer Schnapsidee die Marke Stuff Bubble wurde.

Kurz gesagt: Stuff Bubble ist eine deutsche Camping-Marke, die aufblasbare Ausrüstung aus Textil entwickelt – darunter die erste aufblasbare Campingküche der Welt. Gegründet wurde sie von Benni, der aus dem Gleitschirmbau kommt, und Markus von fan4van. Kennengelernt haben sich die beiden über das Gleitschirmfliegen. Benni bewirbt sich beim Campfire der Ideen – aber schafft es nicht unter die TOP 20. Aber dennoch: Markus begeistert die Technologie, steigt ein und nach einem Jahr Entwicklung präsentierte das Team auf der CMT 2026 zwölf fertige Produkte, mehrere Weltneuheiten und zahlreiche Patente.

Marke
Stuff Bubble
Gründer
Benni & Markus
Produkte
Aufblasbare Küche, Markise, Bett, Aufstelldach u. a.
Weltpremiere
CMT Stuttgart 2026
Bezug zu Campfire
Teilnahme – nicht in den Top 20, aber im Netzwerk
Webseite
stuffbubble.com

Kapitel 1

Der Mann, der Gleitschirme baut

Benni entwickelt Gleitschirme. Er weiß also ziemlich genau, was Textil aushält, wenn Luft hineinkommt – und was passiert, wenn man sich verrechnet. Zwischen ihm und Markus von fan4van gab es über eine ganze Weile ein wiederkehrendes Gespräch, in dem Benni immer wieder denselben Gedanken aufwarf: Da liegen zwei Kompetenzen nebeneinander, die man doch eigentlich zusammenbringen müsste. Sein Wissen über luftgestützte Textilkonstruktionen. Und Markus‘ Wissen darüber, was Camperinnen und Camper wirklich brauchen.

Der Gedanke stand lange im Raum. Passiert ist erst mal nichts.

Kapitel 2

Die Schnapsidee

Bis zu dem Abend, an dem Markus – inspiriert von einem Freund – die Frage stellte, die das Ganze ins Rollen brachte: Wollen wir nicht einfach eine aufblasbare Küche bauen?

Es war eine Schnapsidee. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Benni sagte spontan Ja.

Aus so etwas wird meistens nichts. Man lacht darüber, man geht nach Hause, am nächsten Morgen ist die Idee weg. Bei diesen beiden nicht, sie fliegen nach Sri Lanka und bauen den ersten (fürchterlichen) Prototypen.

Erste Skizze der aufblasbaren Campingküche von Stuff Bubble

Aus einer Frage am Abend wurde ein Jahr Entwicklungsarbeit.

Kapitel 3

Ein Jahr in der Produktion

Mit der Küche im Gepäck – und zwölf weiteren Projekten – fuhren die beiden in die Produktion. Was dann folgte, war ein Jahr Entwicklungsarbeit: Muster bauen, aufblasen, kaputt machen, verstehen, warum es kaputt gegangen ist, neu bauen. Textil verhält sich unter Druck anders als Aluminium. Eine Küche muss stabil genug sein, dass man darauf schneidet und kocht – und trotzdem in eine Tasche passen, die eine Person tragen kann.

Parallel liefen die Schutzrechte. Wer eine Weltneuheit baut, sollte sie auch besitzen.

Kapitel 4

CMT 2026: Der Aufschlag

Zur CMT 2026 in Stuttgart war das Team fertig. Nicht mit einem Produkt. Mit zwölf.

  • die erste aufblasbare Küche der Welt
  • ein neu entwickeltes Aufstelldach, gebaut in Kooperation mit SCA
  • zahlreiche weitere Weltneuheiten – abgesichert durch mehrere Patente

Der Aufschlag war gigantisch. Die Besucherinnen und Besucher am Stand waren nicht höflich interessiert, sondern richtig interessiert. Einzelne Produkte waren nach dem ersten Messetag ausverkauft.

Voller Messestand von Stuff Bubble auf der CMT 2026 in Stuttgart

CMT 2026: Nach dem ersten Messetag waren einzelne Produkte ausverkauft.

Kapitel 5

Die Presse greift zu

Die Medien haben die Themen dankend angenommen. Stuff Bubble war in praktisch allen einschlägigen Fachzeitschriften der Camping- und Caravaningbranche zu sehen – und darüber hinaus im Fernsehen sowie in Publikumsmedien wie dem Spiegel und der BILD.

Für eine Marke, die es zwölf Monate vorher noch nicht gab, ist das eine Hausnummer.

Kapitel 6

Heute: Händler, Shop, Feedback

Seitdem wird gebaut – nicht mehr nur an Produkten, sondern an der Firma:

  • Das Händlernetz wächst Schritt für Schritt.
  • Über den eigenen Shop werden Endkundinnen und Endkunden direkt beliefert.
  • Es kommt irre viel gutes Feedback zurück – und genau daraus entstehen die nächsten Ideen.

Die Marktlage in der Campingbranche ist schwierig, das ist kein Geheimnis. Stuff Bubble wächst trotzdem.

Kapitel 7

Und jetzt: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Seit dem 11. August 2026 ist es offiziell: Stuff Bubble und Volkswagen Nutzfahrzeuge stellen auf dem Caravan Salon in Düsseldorf (28. August bis 6. September 2026) ein gemeinsam entwickeltes Produkt in Halle 16 vor.

Von der Schnapsidee zur Kooperation mit einem der größten Hersteller der Branche – in etwa anderthalb Jahren – und wieder schreibt die gesamte Presse darüber, von Europa über UK bis hin in die USA wird über diese Neuheit geschrieben.

Voller Messestand von Stuff Bubble auf der CMT 2026 in Stuttgart

Und was hat das Campfire der Ideen damit zu tun?

Alles. Nur nicht so, wie man denkt.

Benni war beim Campfire der Ideen dabei – und hat es nicht in die Top 20 geschafft. Kein Finale, kein Preis, keine Urkunde.

Was er stattdessen mitgenommen hat: das Netzwerk. Und darin einen Kontakt namens Markus.

Genau dieser Zusammenschluss hat später alles befeuert. Ohne das Campfire der Ideen hätten sich die beiden nie in einer Konstellation zusammengeschlossen, in der aus „man müsste mal“ ein „machen wir“ wurde. Beide Gründer sagen das heute sehr deutlich – und sind ausgesprochen dankbar dafür.

Das ist die eigentliche Botschaft dieser Seite: Der Wettbewerb ist der Anlass. Der Wert entsteht in der Runde drumherum. Wer sich bewirbt, spielt nicht um einen Platz auf einem Treppchen – sondern um Zugang zu einer Branche.

„Ich habe Markus jahrelang gesagt, dass wir unsere beiden Welten zusammenbringen müssten. Irgendwann hat er einfach gefragt, ob wir eine aufblasbare Küche bauen. Da habe ich Ja gesagt, ohne groß nachzudenken.“

Benni · Gründer Stuff Bubble

„Es war eine Schnapsidee, ganz ehrlich. Ein Jahr später standen wir mit zwölf fertigen Produkten auf der CMT. Ohne das Campfire hätten wir diesen Schritt vermutlich nie gewagt.“

Markus · Gründer Stuff Bubble & fan4van

Was Du daraus mitnehmen kannst

  1. Der Platz auf dem Treppchen ist nicht der Preis.Das Netzwerk ist es. Bennis Idee kam nicht ins Finale – der Kontakt, den er mitnahm, war trotzdem der Startpunkt für alles.
  2. Zwei Kompetenzen schlagen eine.Gleitschirmbau plus Camping-Know-how. Getrennt zwei Nischen, zusammen eine Weltneuheit.
  3. Sag Ja, bevor Du es zu Ende gedacht hast.Benni hat spontan zugesagt. Wer erst rechnet, fängt oft gar nicht erst an.
  4. Ein Produkt ist gut mehrere besser.Das Team ist mit 13 Projekten in die Entwicklung gegangen. Zwölf davon waren zur Messe fertig. Breite verzeiht Fehlschläge.
  5. Schütze, was Du erfindest.Patente waren von Anfang an Teil des Plans – nicht der Nachgedanke. Beim Campfire stehen dafür Patentanwälte bereit.

„Wir haben nicht gewonnen. Wir haben uns verbündet. Das war deutlich mehr wert.“

Benni & Markus, Gründer von Stuff Bubble

Die Chronologie

  • VorherBenni entwickelt Gleitschirme, Markus baut fan4van auf.
  • Campfire der IdeenBenni nimmt teil – nicht in den Top 20. Er trifft Markus.
  • Die Schnapsidee„Wollen wir eine aufblasbare Küche bauen?“ – „Ja.“
  • Ein Jahr Entwicklung13 Projekte gehen in die Produktion.
  • CMT 202612 fertige Produkte, mehrere Weltneuheiten, Produkte nach Tag 1 ausverkauft.
  • Nach der CMTPresse von Fachtiteln bis Spiegel und BILD, Aufbau des Händlernetzes.
  • 11. August 2026Kooperation mit Volkswagen Nutzfahrzeuge wird bekannt gegeben.
  • 28.08. – 06.09.2026Gemeinsame Produktvorstellung auf dem Caravan Salon Düsseldorf.

Häufige Fragen zu Stuff Bubble

Stuff Bubble ist eine deutsche Camping-Marke, die aufblasbare Ausrüstung aus Textil entwickelt – unter anderem die erste aufblasbare Campingküche der Welt, eine aufblasbare Markise und ein aufblasbares Bett. Gegründet wurde sie von Benni und Markus.
Das Team von Stuff Bubble. Vorgestellt wurde sie auf der CMT 2026 in Stuttgart.

Mitgründer Benni nahm am Campfire der Ideen teil. Seine damalige Idee kam nicht in die Top 20, doch Markus war geflasht. Aus diesem Moment entstand später Stuff Bubble.

Nein – Stuff Bubble ist der beste Gegenbeweis. Entscheidend ist die Sichtbarkeit und das Netzwerk, das durch die Teilnahme entsteht.

Über den eigenen Onlineshop unter stuffbubble.com sowie über das wachsende Händlernetz.

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Community-Voting: 21.12.2026 – 14.01.2027 · Finale: 21.01.2027 auf der SWR-Bühne der CMT Stuttgart